Rosenkreuzer (Priorei von Sion) – Von Worms zur Erleuchtung
Im frühen 17. Jahrhundert erscheinen drei rätselhafte Schriften, bekannt als die Rosenkreuzer-Manifeste. Sie erzählen von einem geheimen Orden, gegründet von einem gewissen Christian Rosencreutz – einem mystischen Weisen, der in Deutschland am Rhein geboren worden sein soll.
Worms (Ursprung der Rothschilds), ist am Ufer des Rheins– höchstwahrscheinlich der Ausgangspunkt.
Im 17. Jahrhundert erscheinen drei rätselhafte Manifeste der Rosenkruezer:
1- Fama Fraternitatis (1614),
2- Confessio Fraternitatis (1615) und
3- die Chymische Hochzeit des Christian Rosencreutz (1616).
Sie erzählen vom Orden der Rosenkreuzer, gegründet von einer geheimnisvollen Figur: Christian Rosencreutz – geboren, so die Legende, am Ufer des Rheins (bei Worms).
Worms linken Ufer des Oberrheins in Rheinland-Pfalz ist ein historisch bedeutsamer Abschnitt am Rhein. Das Werk beschreibt die alchemistische Umwandlung eines Menschen zu einem erleuchteten Wesen (Illuminaten). Die Reise dauert sieben symbolische Tage. Jeder Tag repräsentiert eine Stufe der Transformation:
Tag 1: Eine Einladung zur „königlichen Hochzeit“ symbolisiert den Beginn der spirituellen Reise und die Vereinigung von Gegensätzen.
Tag 2: Prüfungen im Schloss symbolisieren die Reinigung des alten Selbst.
Tag 3: Fortsetzung der Prüfungen, dargestellt durch die Enthauptung von Königen.
Tag 4: Die Wiederbelebung der Könige symbolisiert die Wiedergeburt (albedo) und die Reinigung der Seele.
Tag 5: Die Vorbereitung auf die Hochzeit steht für die Vollendung der Transformation (rubedo).
Tag 6: Die Hochzeit findet statt und symbolisiert den Höhepunkt der Transformation, die Schaffung des „Steins der Weisen“ und die Erleuchtung.
Tag 7: Der Protagonist wird zum „Ritter vom Goldenen Stein“ ernannt und kehrt zurück, um sein Wissen zu teilen – die letzte Stufe des Prozesses.
Christian Rosencreutz -> C=3, R=18=9 >>> 999 >>> C9
Symbolische Bedeutung
Die Erzählung ist auch ein Lehrbuch für Symbole wie die Jungfrau mit der Waage, den Löwen und den Adler. In der Regel symbolisiert das Bild einer Frau mit einer Waage das internationale Rechtssystem, Gerichtsgebäude und juristische Kontexte. Diese Figur ist als Justitia bekannt, eine römische Göttin, die symbolisch eine Schlange am Fuß haben kann.


Rosenkreuz als 18. Grad des Schottischen Ritus
In der bildlichen Darstellung des Schottischen Ritus befinden sich die Symbole der Waage und der Raute (geometrischer Drache) parallel zum 18. Grad des Schottischen Ritus, der als „Ritter vom Rosenkreuz“ (Prieuré de Sion) bekannt ist. Da für gewöhnlich Dreiergruppen verwendet werden, ist die Gruppierung der Grade 18–19–20 wahrscheinlich.
Gaylord Freeman war der verstorbene Großmeister des geheimen Ordens der „Prieurd de Sion“, ein Bankier und ein enger Berater von Präsidenten der Vereinigten Staaten in Washington. Der Name „Gaylord“ (laut Wikipedia) setzt sich aus „gay“ („schwul“) und „lord“ („Fürst“) zusammen und kann somit als „Schwulenfürst“ oder „schwuler Fürst“ interpretiert werden. Sein Vater hieß Augustus Freeman.
Es gibt einen real existierenden katholischen Orden namens Dames de Sion, der 1843 in Frankreich gegründet wurde. Die Prieuré de Sion tauchte 1956 in Frankreich auf – wahrscheinlich als männliches Gegenstück zu diesem Orden. Der Name Gaylord (z. B. Gaylord Freeman) leitet sich ursprünglich vom altfranzösischen Wort gaillard (‚mutig‘) ab.
Titel wie Lord, Baron usw. sind oft versteckte Beisätze oder Hinweise.
Auf der Abbildung unten (von Pierre Plantard) sind deutlich ein Dreieck und eine Raute zu erkennen. „Egal, was es genau ist – fest steht, dass es eine Unterstruktur der Rothschild-Familie bildet.„

