Warum „Antisemitismus“ statt „Antijudaismus“?
Der Begriff „semitisch“ ist primär ein sprachlicher und kein rein ethnischer Begriff. Semitische Völker sind durch ihre Zugehörigkeit zur semitischen Sprachfamilie definiert. Der Begriff „semitisch“ ist primär ein sprachlicher und kein rein ethnischer Begriff. Semitische Völker sind durch ihre Zugehörigkeit zur semitischen Sprachfamilie definiert. Zu diesen gehören die heutigen semitischsprachigen Völker (z. B. Araber, Hebräer/Juden) und antike Völker der Levante: Ammoniter, Moabiter, Araber, Amoriter, Hethiter, Jebusiter, Girgaschiter, Hiwiter, Arkiter, Sinititer, Arwaditer, Zemariter, Hamatiter.
Historisches Missverständnis „Antisemitismus“
Der Begriff „Antisemitismus“ ist daher ein historisches Missverständnis und ein sprachliches Kunstprodukt des 19. Jahrhunderts. Er wurde von deutschen Publizisten, insbesondere von Wilhelm Marr, geschaffen, der 1879 den Begriff prägte. Marr betrachtete das vermeintliche „Problem“ nicht als religiöses, sondern als rassisches. Indem er das Wort „Semit“ wählte (das eigentlich nur eine Sprachfamilie bezeichnet), wollte er die Juden als „rassische“ Gruppe definieren – was wissenschaftlich falsch ist.
El (L) – Der oberste Schöpfergott der Semiten: „Stier El“
„El“ (im Akkadischen „Ilu“) stellt die semitische Bezeichnung für „Gott“ dar und war der oberste Schöpfergott des kanaanäischen und phönizischen Pantheons. Der Beiname „Stier El“ (Tril oder „Thor El“) ist dem obersten Schöpfergott El (L) fest zugeordnet und betont seine Funktion als allmächtiger, zeugender Gott.
Der Wohnsitz von El – Zion
Zion ist die Bergfestung und spätere Tempelstadt Jerusalems. „El“ ist der Titel des obersten Gottes, der in der kanaanäischen Mythologie verehrt wurde. Die Verbindung besteht darin, dass Zion als heiliger Berg der irdische Wohnsitz von El gilt, der in den biblischen Traditionen als der höchste Gott etabliert wurde.

„Aufgrund der Tradition der ‚Versteckereien‘ (Codes und Geheimnisse) ist es durchaus möglich, dass die offizielle Erklärung des Namens der Illuminati (die Erleuchteten) im Kern auf den semitischen Ilu/El anspielt.“
Nürnberg


Kanaanäische Stadtstaaten und Herrscher
Das Land der Levante (Kanaan) war in unabhängige Stadtstaaten gegliedert. Es gab elf kanaanäische Völker (Stämme), die das Land der Levante besiedelten: Sidon, Het (Hethiter), Jebusiter, Amoriter, Girgaschiter, Hiwiter, Arkiter, Sinititer, Arwaditer, Zemariter und Hamatiter. Ein vereinigtes Königreich Kanaan existierte nicht; jeder Stadtstaat, bestehend aus Stadt und Umland, wurde von einem lokalen König oder Fürsten regiert.
In den Amarna-Briefen (14. Jh. v. Chr.) wurde der lokale Herrscher oft mit dem akkadischen Begriff „Hazannu“ bezeichnet, was übersetzt „Gouverneur“ oder „Bürgermeister“ bedeutet.
Ein historisches Beispiel für eine politisch autonome Stadt ist die City of London (oft nur „die City“ oder Square Mile). Sie bildet den historischen Kern Londons und ist das finanzielle sowie wirtschaftliche Zentrum Englands. Politisch unterschied sie sich über Jahrhunderte vom Rest der Metropole, verwaltete sich weitgehend selbst und besitzt bis heute ihre Autonomierechte. Der Bürgermeister (der König) wird jährlich gewählt und hat formal repräsentative Aufgaben, steht jedoch de facto in enger Verbindung mit den Banken und wirtschaftlichen Interessen der Stadt.
👉 Die heutige Realität des herrschenden Systems zeigt sich in den sichtbaren Überresten, Mustern und Spuren, die aus seiner Vergangenheit stammen. Die Welt ist gegenwärtig in Form von Stadtstaaten organisiert, wobei lokale Führungspersonen die administrative Kontrolle innehaben und dabei einer kleineren, selbsternannten Elite untergeordnet sind.

